Was ist ein Krankentransport?

Krankentransporte sind nur möglich, wenn ein Arzt sie verordnet hat. Sie sind Fahrten für Menschen, die medizinischer Betreuung bedürfen und aufgrund Ihres Zustandes kein Taxi benutzen können - zum Beispiel, weil sie nur liegend transportiert werden können, eines Krankentransportwagens oder fachlichen Betreuung benötigen.

Wann übernehmen die Krankenkassen die Kosten?

Folgende Voraussetzungen müssen zutreffen:

  1. eine Krankenhausbehandlung (Voll- oder teilstationär, vor- oder nachstationär) oder
  2. eine ambulante Operation (ambulante Operation gem. §115b SGB V oder Vor- und Nachbehandlung) oder
  3. ambulante Behandlung beim Vertragsarzt, im Krankenhaus oder bei Sonstigen, hier muss eine Genehmigung der Krankenkasse vorliegen.

Wir bringen Sie sicher und zuverlässig zum Arzt, Krankenhaus oder nach Hause, begleitet von erfahrenem Rettungsdienstpersonal. Unsere Krankenkraftwagen sind mit modernem medizinisch-technischen Gerät ausgerüstet, auf das unser qualifiziertes und freundliches Personal im Bedarfsfall zurückgreifen kann.

Wie bestelle ich einen Krankentransport?

Melden sie einen Krankentransport nur Telefonisch an !
Anmeldung eines qualifizierten Krankentransport im Bereich Landkreis Gifhorn: Telefon: 05371 19222
Zur Beförderung halten sie bitte die Verordnung einer Krankenbeförderung bereit.
Bitte haben sie Verständniss das wir diese nicht aus ihrer Arztpraxis abholen können.

Was kostet ein Krankentransport?

Wenn ein Arzt die medizinische Notwendigkeit des Transports bescheinigt (sogenannter "Transportschein"), werden die Kosten in der Regel bis auf einen geringen Eigenanteil von ca. 10 Euro von den Krankenkassen übernommen.

Für PRIVATZAHLER entnehmen sie die Tarife bitte aus unserer aktuellen Übersicht.


Wie erfolgt die Verordnung einer Krankenbeförderung?

Alle Vertragsärzte sind berechtigt, Krankenbeförderungsleistungen auf dem dafür vorgesehenen Vordruck (Muster Nr. 4) zu verordnen. Für Fahrten mit privaten Kraftfahrzeugen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist keine Verordnung notwendig. Dies gilt auch für Fahrten zu ambulanten und stationären Rehabilitationsmaßnahmen; hier ist der Versicherte zur Klärung der An- und Abreise direkt an seine Krankenkasse zu verweisen.
Der Vertragsarzt muss vor der Verordnung die Notwendigkeit der Beförderung prüfen, d. h. die Fahrt muss im Zusammenhang mit einer Leistung der Krankenkasse zwingend medizinisch notwendig sein. Bei der Auswahl des Transportmittels muss der Vertragsarzt den aktuellen Gesundheitszustand des Versicherten und seine Gehfähigkeit berücksichtigen.
Grundsätzlich soll die Verordnung einer Krankentransportleistung vor der Beförderung des Patienten ausgestellt werden. Insbesondere bei Notfällen kann der Vertragsarzt die Beförderung aber auch nachträglich verordnen.
Krankentransporte, d.h. Fahrten, bei denen der gesetzlich Krankenversicherte während der Fahrt einer fachlichen Betreuung oder der besonderen Einrichtungen des Krankentransportwagens bedarf, zur ambulanten Behandlung müssen durch die Krankenkasse vorab genehmigt werden. Ausgenommen hiervon sind Fahrten zur vor- und nachstationären Behandlung im Krankenhaus und zu einer ambulanten Operation.
Auch Verordnungen von Krankenfahrten zur ambulanten Dialysebehandlung, onkologischen Strahlentherapie und onkologischen Chemotherapie u.a. Ausnahmefällen sind genehmigungsbedürftig und müssen der Krankenkasse frühzeitig vorgelegt werden. Diese Liste ist jedoch nicht abschließend. Die Verordnungen von Fahrten zur ambulanten Behandlung für Versicherte mit einem Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "aG", "BI" oder "H" oder einem Einstufungsbescheid gemäß dem Elften Sozialgesetzbuch (SGB XI) in die Pflegestufe 2 oder 3 müssen auch von der Krankenkasse genehmigt werden.

Quelle: http://www.kbv.de/vl/37085.html

Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Verordnung von Krankenfahrten Krankentransportleistungen und Rettungsfahrten nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 12 SGB V (Krankentransport -Richtlinien) in der Fassung vom 22. Januar 2004 veröffentlicht im Bundesanzeiger 2004; Nr. 18: S. 1342 zuletzt geändert am 21. Dezember 2004 veröffentlicht im Bundesanzeiger 2005, Nr. 41: S. 2 937 in Kraft getreten am 2. März 2005.

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Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Verordnung von Krankenfahrten, Krankentransportleistungen und Rettungsfahrten nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 12 SGB V (Krankentransport-Richtlinien)