Informationen zum Betrieb einer Brandmeldeanlage

Eine Brandmeldeanlage (BMA) ist eine Gefahrenmeldeanlage aus dem Bereich des vorbeugenden Brandschutzes, die Ereignisse von verschiedenen Brandmeldern empfängt, auswertet und dann reagiert.
Als Reaktion können verschiedene technische Einrichtungen angesteuert werden, z. B.:

  • Weiterleitung einer Brandmeldung an die ständig besetzte Leitstelle zur Alarmierung der örtlichen Feuerwehr;
  • Auslösung einer internen Alarmierung, um vor der Weiterleitung zur Feuerwehr kontrollieren zu können, ob ein Täusch- oder Fehlalarm vorliegt;
  • Auslösung einer Alarmierung zur Räumung eines Objektes;
  • Öffnen von Rauchableitungseinrichtungen;
  • Ansteuerung von Aufzügen;
  • Schließen von Feuerschutzabschlüssen;
  • Auslösung einer Objektlöschanlage, z. B. CO2-Löschanlage.

Zum Detektieren von (Brand-)Ereignissen werden Brandmelder unterschiedlicher Kenngrößen (z. B. Rauch, Temperatur, Flammen etc.) verwendet. Auch eine Feuerlöschanlage kann zum Detektieren eines Brandes dienen (Platzen eines Sprinklerfässchens).
Meistens werden Brandmeldeanlagen in besonders gefährdeten Gebäuden, wie Flughäfen, Bahnhöfen, Universitäten, Schulen, Firmengebäuden, Fabrikhallen, Altenwohnheimen oder Krankenhäusern installiert. Die Pflicht zu einem Einbau einer auf die Feuerwehr aufgeschalteten Brandmeldeanlage ist im Bauordnungsrecht im Rahmen von Sonderbauvorschriften geregelt. Gegebenenfalls kann die Bauaufsicht den Einbau einer Brandmeldeanlage mit der Baugenehmigung fordern. Sie kann auch aus versicherungstechnischen Aspekten zur Begrenzung einer Versicherungsprämie vorgesehen werden.
In Deutschland werden für die Planung bauordnungsrechtlich erforderlicher Brandmeldeanlagen in der Regel die Anforderungen der DIN 14675 herangezogen. Versicherungstechnisch erforderliche Anlagen müssen den Anforderung der VdS 2095 entsprechen. Für die Ausführung und die Bauteile werden in der DIN VDE 0833-2 Vorgaben getroffen. Die Bauteile selbst sind in der Normenreihe DIN EN 54 (Teile 1 bis 31) definiert.
In vielen Ländern müssen zukünftig auch Wohnungen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden. In manchen deutschen Bundesländern sind sie bereits Pflicht. Diese sogenannten Rauchwarnmelder (nach DIN 14676) sind kleine Brandmeldeanlagen, bestehend aus einer detektierenden und einer alarmierenden Einheit. Der Vorteil der Brandmeldeanlage besteht darin, dass ein Brand unabhängig von der Anwesenheit von Personen frühzeitig erkannt wird und Maßnahmen eingeleitet werden können. So können die durch die Brandmeldeanlage alarmierten Personen schnell eingreifen und Brände möglicherweise schon in der Entstehungsphase löschen. In Bereichen, in denen Personen schlafen (z. B. Hotels) kann eine Brandmeldung in Verbindung mit einer Alarmierung ein wesentliches Element für den Personenschutz sein. Grundsätzlich muss die Möglichkeit von Falschalarmen berücksichtigt werden, die u.a. durch Falschauswertungen der automatischen Brandmelder sowie durch böswillige Betätigung der Handfeuermelder (früher Druckknopfmelder) ausgelöst werden können. Hier ist die Entwicklung mittlerweile so weit, dass bei objektgerechter Fachplanung das Risiko von Falschalarmen stark reduziert ist (z.B. Betriebsart TM). Gegen mutwillige Auslösung ist man nie gefeit. Auch ein Brand kann mutwillig gelegt werden.

Weiter Informationen hierzu finden sie auf Wikipedia


Alarmaufschaltung zur Feuerwehrleitstelle durch Vertraglich festgelegte(n) Konzessionär(e) 

  • Empfang von Brandmeldungen auf redundanten Übertragungswegen.
  • Weiterleitung der Brandmeldungen über das Bosch Sicherheitsnetz an die Empfangsstelle der Feuerwehrleitstelle.
  • Entgegennahme und Weiterleitung von Störungsmeldungen an die Bosch-NSL mit Reaktion gemäß Maßnahmenplan.
  • Sicherstellung der ständigen Empfangsbereitschaft durch redundanten AES-Betrieb.
  • permanente Überwachung der Übertragungswege zu den Empfangsstellen.
  • Umschaltung auf Redundanz-AES im Störungs- oder Überlastfall.
  • Dokumentationsmanagement aller Brandmeldungen.
  • Dokumentationsmanagement aller Störungsmeldungen.
  • Teilnehmerdaten-Management.
  • Bearbeitung von Revisions- und Probealarmen.

Zugelassene Errichter

Bei Anmeldungen oder Änderungen von Betrieblichen Kontaktpersonen wenden sie sich bitte direkt an ihren Vertragspartner

 

 BOSCH Entstörung | Serviceleitstelle
 24 Stunden an 365 Tagen erreichbar

Halten Sie beim Anruf bitte Ihre Kontraktnummer bereit.
Tel. 01806 26724-11
Fax 01806 26724-17
Deutschlandweit nur € 0,20 pro Anruf aus dem Festnetz der Dt. TeleKom AG.
Tarif bei Mobilfunk max. € 0,60 pro Anruf.

Zugelassene Errichter mit Nebenclearingstelle

 Siemens Entstörung | Serviceleitstelle
 24 Stunden an 365 Tagen erreichbar

Service Rufnummer (kostenfrei aus dem Fest- und Mobilfunknetz):
0800 – 007 8 007

 


Zuständigkeiten im Landkreis Gifhorn

Landkreis Gifhorn - 8.3 - Bauordnung und Ortsplanung - Brandschutz - Schlossplatz 1

Ihr/e Ansprechpartner/in im Bereich vorbeugender Brandschutz:  
Herr Etterich 05371 82646
Herr Gerike   05371 82648

Bei Fragen bezüglich von Einsätzen

Landkreis Gifhorn - 3.1 - Einsatzleitstelle Gifhorn
Herr Huwe - Dienstleitung -  Kontakt


Technische Anschlussbedingungen (TAB)
für Brandmeldeanlagen (BMA) und Löschanlagen
des Landkreises Gifhorn

 Anschlussbedingungen Stand: 2016-07-22 (PDF)

Zulassungsbedingungen für Zugelassene Errichter (ZE),
Zugelassene Errichter mit Nebenclearingstelle (ZE-NC)
des Landkreises Gifhorn

Die folgenden Anlagen regeln die Zulassungsbedingungen für Errichter und Errichter mit Nebenclearingstellen. Die Anlagen sind zur Zulassung ausgefüllt vorzulegen bzw. dienen der Übersicht über zugelassene Errichter und Errichter mit Nebenclearingstelle.
Anschlussbedingungen von Brandmeldeanlagen an die Alarmübertragungsanlage des Konzessionärs, eines zugelassenen Errichters mit Neben-Clearingstelle oder eines zugelassenen Errichters werden in den Technischen Anschlussbedingungen des Landkreises Gifhorn geregelt.

 Anhang zur Zulassungsbedingungen Stand: 2016-07-22 (PDF)


 

Anmeldung einer Revision (Altanlage Fa. Termath) FAX:   Anmeldung Vordruck Termath

Hinweise TAB Anhang: (Altanlage Fa. Termath):   Anhang TAB 12.2012